„You are only as good as your last performance“ – Interim Manager müssen sicherstellen, dass ihre Wirkung auch nach Ende des Mandates anhält

© Andreas Hermsdorf/ pixelio.de

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In immer mehr Unternehmen werden Change- und Transformationsprozesse im Rahmen von Interim Mandaten initiiert. Aber was passiert, nachdem der Interim Manager das Unternehmen verlassen hat?
Es ist immer schön, positives Feedback zu bekommen, sowohl von den Kunden als auch von den Interim Managern. Es ist schön zu hören, dass ein Mandat gut gelaufen ist und dass alle Ziele erreicht worden sind. Aus der Perspektive eines Kunden wurde dann ein wichtiges Projekt umgesetzt oder eine erforderliche strukturelle Änderung herbeigeführt, und man startet nun unter optimierten Bedingungen durch. Aus der Sicht des Interim Mangers wurde ´on brief delivered´, er bereitet leise seinen Exit vor und stellt sich gedanklich auf die nächste Herausforderung ein. Aber was lässt er zurück?

Jeder Interim Manager möchte wissen, dass er einen Unterschied gemacht hat.

Die Dinge zum Besseren verändern zu können ist für viele Interim Manager die größte Motivation für ihre Arbeit. Aber Veränderungen finden nicht (nur) im ´Hier und Jetzt´ statt. Die Arbeit des Interim Managers muss den Test der Zeit bestehen, er muss die Nachhaltigkeit seines Tuns sicherstellen. Aber wie? Zwei Aspekte sind dafür entscheidend:

1. Management by Influence
Für die nachhaltige Wirkung eines Interim Einsatzes ist es essentiell, dass sich der Interim Manager während seiner Präsenz im Unternehmen ein hohes Maß an Einfluss auf die wichtigsten Stakeholder erarbeitet. Nur dann werden jene Changes, die als Ergebnis seines Mandates initiiert worden sind, vom Management aufrechterhalten und vorangetrieben, auch nachdem der Interim Manager das Haus verlassen hat.

2. Checks and Balance
Change herbeizuführen ist in jeder Organisation eine der größten Herausforderungen. Darum ist es wichtig, dass die Wirkung der durch einen Interim Manager veranlassten Initiativen gemessen und überprüft werden kann(und wird). Nur so kann sichergestellt werden, dass sie immer noch die strategischen Unternehmensziele unterstützen und damit weiterhin ihre Existenzberechtigung haben. Gelingt dies nicht, droht ein eingeleiteter Change Prozess sehr schnell wieder zu versanden.
Immer mehr Interim Manager gehen dazu über, mit früheren Kunden langfristig in Kontakt zu bleiben. Nicht nur für Referenzen oder Empfehlungen, sondern auch um sich zu vergewissern, dass die Change Prozesse weiterhin laufen wie im Rahmen des Mandates geplant. Die Redewendung : „You are only as good as your last performance“, gilt natürlich auch für Interim Manager. Deshalb ist es ratsam, dies zu überprüfen.

Selbstverständlich führen wir auch seitens Aurum Interim wiederkehrende Gespräche mit unseren Kunden, um die Nachhaltigkeit erzielter Projektergebnisse zu überprüfen. „You are only as good as your last performance“ gilt schließlich auch für uns als Provider. Insbesondere wenn ein Change Mandat noch lange nachwirken soll.

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