Interim Manager – wenn Elternzeit-Vakanzen zu überbrücken sind

© Karl-Heinz Laube/ pixelio.de

© Karl-Heinz Laube/ pixelio.de

Die Zahl der Beschäftigten, die Elternzeit nutzen, ist deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes machten in 2014 zwölf Prozent der erwerbstätigen Eltern davon Gebrauch – über ein Drittel mehr als noch wenige Jahre zuvor. Der Trend dürfte sich auch in Zukunft fortsetzen. Interessant dabei: auch immer mehr hochqualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte nehmen für sich Elternzeit in Anspruch.

Elternzeit-Vakanzen: Herausforderung für Arbeitgeber

Für Personalverantwortliche und Geschäftsführer von Unternehmen stellt sich damit verstärkt die Herausforderung, elternzeitbedingte Vakanzen zu überbrücken. Das fällt tendenziell umso schwerer, je anspruchsvoller die Aufgaben der jeweiligen Position sind und je spezifischer die erforderliche Qualifikation ist. Es ist dann in der Regel nicht ohne weiteres möglich, geeignete innerbetriebliche Ersatzlösungen zu finden. Oft kann es sich das Unternehmen aber auch nicht leisten, solche „Schlüsselpositionen“ längere Zeit unbesetzt zu lassen. Eine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, ist die Beschäftigung eines externen Nachfolgers auf Zeit. Allerdings sind dabei vielfältige Hürden zu überwinden. Grundsätzlich ist es nicht so einfach, dafür in Frage kommende Kräfte am Arbeitsmarkt zu finden. Denn normalerweise sind hochqualifizierte Arbeitssuchende eher an dauerhaften Positionen als an befristeten Beschäftigungsverhältnissen interessiert. Bei Elternzeit-Vertretungen geht es jedoch üblicherweise um zeitliche Überbrückungen von wenigen Monaten bis zu gut einem Jahr. In vielen Fällen ist darüber hinaus keine Weiterbeschäftigungs- perspektive gegeben. Dass das nicht unbedingt motivierend wirkt und der Identifikation mit der Aufgabe und dem Unternehmen im Wege steht, leuchtet unmittelbar ein. Hinzu kommt, dass eine solche Lösung zeitaufwändig ist. Das fängt mit der Suche nach einer geeigneten Vertretung an und setzt sich mit der notwendigen Einarbeitung sowie der Übergabe am Ende der Elternzeit fort. Die Zeit des produktiven Arbeitens für das Unternehmen selbst und damit der Nutzen der Elternzeit-Vertretung bleibt dann oft überschaubar.

Warum Interim Manager eine gute Lösung sind

Eine interessante Alternative dazu bieten Interim Manager. Die Übernahme von Verantwortung und Aufgaben auf Zeit gehört für Interim Manager zum Selbstverständnis. Interim Manager sind keine „Lückenbüßer“, es handelt sich vielmehr um hochqualifizierte und -spezialisierte Arbeitskräfte, die ihr Know How in gleichartiger Funktion jeweils zeitlich befristet in verschiedenen Unternehmen einsetzen. Oder aus Interim Manager-Sicht ausgedrückt: die Art der Aufgabe und Verantwortung bleibt in der Regel vergleichbar, nur das Unternehmen wechselt. Interim Manager sind daher gleich aus mehreren Gründen eine gute Lösung für Elternzeit-Vakanzen:

  • sie sind vielfach kurzfristig verfügbar. Auf die Interim Manager-Vermittlung ausgerichtete Dienstleister wie AURUM Interim Management verfügen über entsprechende Pools, die eine schnelle Lösung möglich machen;
  • da Interim Manager üblicherweise in gleichartigen Aufgabengebieten tätig sind, ist die Zeit der Einarbeitung minimal. Im Gegenteil: die in anderen Unternehmen gewonnene Erfahrung bedeutet ein zusätzliches Plus, die sich im Sinne von „Best Practices“ sogar gewinnbringend in der jeweiligen Elternzeit-Vertretung einsetzen lässt;
  • Interim Manager erwarten keine Dauerbeschäftigung. Damit fallen einige „psychologischen Hemmnisse“ einer konventionellen personellen Ersatzlösung von vorneherein weg. Es gibt kein Motivationsdefizit aufgrund der Befristung der Tätigkeit und die Übergabe am Ende erfolgt fast immer reibungslos.

Interim Manager: Die Auswahl des richtigen Providers

AURUM Interim Management verfügt über ausgeprägte Kompetenz, wenn es um Interim Manager-Einsatz geht. Nutzen Sie unsere Erfahrung, auch wenn Sie eine Lösung für Elternzeit-Vakanzen in Ihrem Unternehmen suchen. Wir helfen gerne weiter.

Ihre Ansprechpartner