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Unternehmen unter Handlungs- und Veränderungsdruck – Bedarf an Interim Managern wächst

Düsseldorf – Die aktuelle Situation wirkt wie ein Brennglas: Die Corona-Krise hat Deutschlands Unternehmen zu mehr Flexibilität gezwungen. Von 3,67 auf 4,47 Punkte sprang der Flexibilitätsindex der deutschen Wirtschaft in 2020.

Ein deutlicher Anstieg, der zeigt: Viele Unternehmen sind in der Lage, schnell auf veränderte Umstände zu reagieren. Das belegt das Ergebnis des jüngsten, wissenschaftlich fundierten Flexibilitätsmonitors von Aurum, einem der führenden Interim Management Provider in Deutschland. Einher geht die nach oben weisende Flexibilitätskurve mit einem deutlichen Nachfrageanstieg nach Interim Managern, wie ihn auch der Branchenverband DDIM für 2021 bereits prognostiziert hatte. 

„Die Folgen der Pandemie haben viele Unternehmen extrem unter Handlungsdruck gesetzt, und das hat bei uns schon im vergangenen Jahr zu einem merklichen Nachfrageanstieg geführt, der sich in 2021 klar fortsetzt.“ sagt Axel Oesterling, Geschäftsführer von Aurum Interim. Der Grund dafür: „Die angespannte wirtschaftliche Situation wirkt wie ein Brennglas, sie bringt Schwachstellen zutage, die sonst in dieser Deutlichkeit nicht offenbar geworden wären.“ Ins Mark getroffen hat COVID-19 viele Unternehmen vor allem auf drei Ebenen: Die Liquidität wurde einem Stresstest unterzogen, die Lieferketten haben sich häufig als nicht stabil und verlässlich erwiesen und personell gab es einige zusätzliche, neue Herausforderungen. „Damit waren gerade mittelständische Unternehmen vielfach überfordert“, so Oesterling. „Und haben sich darum Unterstützung ins Haus geholt.“

Steigender Bedarf an Restrukturierungs- und Sanierungsexperten
Besonders markant ist der Nachfrageanstieg im Bereich Restrukturierungen und Sanierungen – einem Spezialgebiet von Aurum Interim Management. Doch nicht nur bei Aurum sind restrukturierungs- und sanierungserfahrene Interim Manager immer gesuchter. Das zeigt die Prognose des Branchenverbands DDIM für das Jahr 2021: Bereits 2020 gab es knapp 10 Prozent mehr Anfragen für Restrukturierungs- und Sanierungsexperten im Vergleich zum Vorjahr.  Um gut 10 Prozent soll sich dieser Anteil 2021 zusätzlich erhöhen. Den Grund dafür sieht Oesterling in dem Erfolgsdruck, dem viele Unternehmen durch die Pandemie ausgesetzt sind, aber auch in einer allgemein größeren Veränderungsdynamik, die sich abgezeichnet hat und die die Unternehmen nun für sich nutzen möchten. 

Ein Quick Check als Selbsttest und Frühwarnsystem
Vor diesem Hintergrund hat Aurum einen Selbsttest als Frühwarnsystem entwickelt: den Aurum Quick Check Restrukturierung.  Der Aurum Quick Check kann als Hilfe zur Selbsthilfe dienen oder als Anstoß dafür, sich externe Unterstützung zu suchen. Die Basis ist eine schonungslose Status Quo-Analyse, die verdeutlicht, wo akute Schwachstellen liegen und schneller Handlungsbedarf besteht. Daraus sollte im nächsten Schritt ein Maßnahmenpaket entwickelt werden. Und dann folgt die Frage der Fragen: Make or Buy? „Denn nichts be- oder verhindert das Gelingen einer erfolgreichen Restrukturierung mehr als personelle Fehlbesetzungen“, weiß Axel Oesterling. 

Manager auf Zeit: Was sie können, was sie leisten
Der Einsatz von Interim Managern oder Managern auf Zeit hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr durchgesetzt. Denn nicht immer ist eine dauerhafte Festanstellung spezialisierter und hoch qualifizierter Experten erforderlich. Besonders, wenn akute oder komplexe Themen auf der Agenda stehen. Das bestätigt auch Oesterling: „Interim Manager sind vor allem dann die richtige Wahl, wenn es komplizierter wird und die Ressourcen, das Know-how sowie die Erfahrung im eigenen Unternehmen für das Erreichen der Ziele nicht ausreichend sind – wie z.B. momentan für die Sicherung der Liquidität oder für die Optimierung der Leistungs- und Lieferketten.“ Denn Interim Manager bringen idealerweise dreierlei mit: Sie verfügen über Spezialistenwissen, einen breiten Erfahrungsschatz und kennen sich gleichzeitig in der Branche aus. 

 

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