Interim Markt und Wachstum

Mittelstand und Interim Management: Eine Partnerschaft mit viel Potential

 

Die Nachfrage nach Interim Managern wächst kontinuierlich. Immer mehr Unternehmen schätzen diese Möglichkeit der sehr flexiblen Beschaffung befristet benötigter Projektmanagement-Kapazitäten oder des für die Bewältigung einer konkreten Aufgabenstellung benötigten Fachwissens.

Der Mittelstand und dort insbesondere kleinere oder familiengeführte Unternehmen tut sich indes teilweise noch schwer damit, einen ´Fremden´ für befristete Zeit in das Unternehmen zu lassen. Warum ist das so?

Es braucht ein klareres Verständnis von Interim Management

Zunächst fällt auf, dass in Teilen des deutschen Mittelstands noch ein recht diffuses Bild von Interim Management vorherrscht. In der Abgrenzung zu Zeitarbeit einerseits und Unternehmensberatung andererseits nicht klar verortet, wird Interim Management häufig lediglich als mögliche Lösung in der Not eines kurzfristigen Ausfalles auf Führungsebene verstanden. Mit Projektmanagement, Beschaffung von Know-how oder auch Optimierung von Strukturen oder Prozessen wird diese personalpolitische Option oft nicht in Verbindung gebracht. Obwohl sie gerade in diesen Bereichen ein echter strategischer Erfolgsfaktor sein kann.

Wenig Erfahrung mit Interim Management führt zu Vorbehalten

Aber selbst wenn sich die Entscheider der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Interim Managern bewusst sind, bestehen oft deutliche Vorbehalte gegenüber dem befristeten Einsatz einer externen Führungskraft:

  • Versteht der Interim Manager das Unternehmen schnell genug um wirklich Mehrwert schaffen zu können?
  • Wird er die gerade in mittelständischen Strukturen unverzichtbare Akzeptanz des Managements und der Belegschaft bekommen oder verliert die Geschäftsführung gar ihr Gesicht?
  • Fließt erfolgskritisches Know-how ab?

Diese zentralen Fragen sind richtig und wichtig, die Antworten darauf sprechen aber eher für den Einsatz eines Interim Managers als dagegen:

  • Interim Manager sind nicht nur grundsätzlich sehr erfahren in ihren Bereichen, sie sind meist auch überqualifiziert für ihre Mandate. Damit wird sichergestellt, dass sie in kürzester Zeit Prozesse und Strukturen verstehen, Probleme erkennen und Lösungen erarbeiten können.
  • Akzeptanzprobleme lassen sich durch eine klare Definition des Aufgabenbereiches und eine nachvollziehbare Darlegung der Gründe des Einsatzes gegenüber den Mitarbeitern weitestgehend vermeiden. Auf Basis seiner – unabdingbaren – sozialen Kompetenz und Sensibilität kann der Interim Manager zudem die Befindlichkeiten im Unternehmen bei seiner Arbeit berücksichtigen und sein Team hinter sich bringen. Dabei hat er den großen Vorteil, dass er nicht in Konkurrenz mit den festangestellten Mitarbeitern steht.
  • Das Risiko eines Know-how-Abflusses lässt sich nie ganz ausschließen, auch nicht bei einer Fest- bzw. Neuanstellung. Im Gegensatz zum ´normalen´ Arbeitnehmer ist der Interim Manager jedoch nach Verlassen des Unternehmens auf seine positive Reputation und auf Weiterempfehlungen angewiesen. Ein Vertrauensbruch würde ihm langfristig die Geschäftsgrundlage entziehen.

Gerade der Mittelstand kann von Interim Management profitieren

Aus dieser Perspektive betrachtet, wird deutlich, dass die Vorbehalte unbegründet sind. Im Gegenteil, gerade mittelständische Unternehmen sollten das große Potential, welches das Interim Management bietet, für sich nutzen. Im Gegensatz zu den Großunternehmen, die meist einen ausreichend großen Pool an Führungskräften zur Verfügung haben, profitieren allen voran die Mittelständler von der Möglichkeit eines zeitlich und inhaltlich klar definierten Einsatzes einer speziell für die anstehende Herausforderung ausgewählten Führungskraft.

Ob Vakanzüberbrückung, Projekteinsatz oder Coaching, Interim Manager können mittelständische Strukturen erfolgreich professionalisieren und auch unliebsame Maßnahmen konsequent umsetzen. Teilweise fördern sie Wahrheiten zutage, mit denen das Unternehmen so nicht gerechnet hatte. Gleichzeitig bewahren die Interim Manager dann als neutrale Instanz die Sachlichkeit in der Diskussionen – sowohl nach innen Richtung Belegschaft als auch nach außen zu Kunden, Lieferanten oder Banken.

Interim Manager als Schwangerschaftsvertretung – warum eigentlich nicht?

Interim Manager für die Schwangerschaftsvertretung - Flexible und gute Lösung für alle BeteiligtenInterim Management ist die perfekte Antwort auf die notwendige Flexibilisierung der Arbeitswelt – auch in Bezug auf Schwangerschaftsvertretungen.

Flexibilisierung ist bereits seit längerer Zeit ein intensiv diskutiertes Thema in der Arbeitswelt. Ob sie nun als Chance gesehen wird, wirtschaftlichen Aufschwung zu fördern und im internationalen Wettbewerb zu bestehen oder als notwendige Reaktion auf Fachkräftemangel und demografischen Wandel – zeitlich, räumlich und/oder vertraglich flexible Arbeitsformen unterschiedlichster Ausprägungen sind am Anfang des dritten Jahrtausends das Thema im Personalmanagement.

Interim Manager werden als Mutterschutzvertretung zunehmend unverzichtbar

Da ist es doch schön zu sehen, dass einer der wichtigsten Ansätze zur flexiblen Anpassung von Ressourcen an Bedarfe von Unternehmen bzw. an Bedürfnisse von Arbeitnehmern, das Interim Management, durch ein Phänomen, das so alt ist wie die Menschheit selbst, zunehmende Relevanz erfährt – durch Schwangerschaften.

Natürlich, auch diesem Phänomen liegt eine eher neuzeitliche Entwicklung zugrunde, schließlich sind Frauen in Führungspositionen, die in Mutterschutz gehen und anschließend in ihre alte Funktion zurückkehren möchten und daher für einen bestimmtem Zeitraum vertreten werden müssen noch nicht lange Usus. Aber heute sind sie es zum Glück, und das mit steigender Tendenz, und sie sind somit schon fast ein eigener, klar abgrenzbarer Einsatzbereich im Interim Management geworden.

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Das versteckte Potential des Interim Marketingleiters


Interim Marketingleiter sind eine wertvolle Ressource – mit verstecktem Potential, das viele Unternehmen erst noch für sich entdecken müssen.

Die aktuelle Statistik des Arbeitskreises Interim Management Provider AIMP zeigt, dass Personal, General Management, kaufmännische Leitung/Controlling und Produktion/Technik über ¾ aller Interim Mandate auf sich vereinigen. Der Vertrieb steht dagegen nur für 3% der Einsätze, nur weitere 2% der Mandate drehen sich um Aufgabenstellungen in Marketing und PR.

Wo ist das Marketing beim Thema Interim Management?

Wo ist das Marketing, wenn es um das Thema Interim Management geht? Haben die Marketingleiter keine Herausforderungen, die mit externem Know-how mit strategischer Kompetenz und Umsetzungspower effektiv zu meistern wären? Haben die Marketingorganisationen keinen Bedarf an einem schnell und flexibel einsetzbaren Interim-Marketingleiter z.B. weil der Stelleninhaber kurzfristig ausgefallen ist? Haben sie keine Optimierungsprojekte, die dringend bearbeitet werden müssten?
Doch, sie haben. Dennoch wird nur ein sehr kleiner Teil der Interim Mandate in diesem Bereich vergeben. Gerade der Unternehmensbereich, der am schnellsten auf die sich dynamisch verändernden Rahmenbedingungen und Kundenanforderungen reagieren muss und den Druck vom Markt am direktesten spürt, scheint die kurzfristig und flexibel verfügbare Quelle Interim-Marketingleiter oder -spezialisten kaum in Betracht zu ziehen.

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Wettbewerbsvorteile durch gutes Sales & Operations Planning – Interim Manager helfen nachhaltige Effizienzsteigerungen zu erzielen

© S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Die Notwendigkeit eines unternehmensweiten Absatz-, Beschaffungs- und Produktionsplans, der im Einklang mit den gesetzten Unternehmenszielen steht, leuchtet ein. Trotzdem haben viele Unternehmen ihn nicht. Interim Manager können dabei helfen, dieses Problem zu lösen.

Sales & Operations Planning (S&OP) als strategischer Kernprozess der abteilungsübergreifenden Unternehmenssteuerung ist nichts Neues. Die Sinnhaftigkeit des Ziels, die operativen Planungsbereiche wie Absatz-, Produktions- und Finanzplanung miteinander in Einklang zu bringen, ist unbestritten. Im Gegenteil – aufgrund der zunehmenden Volatilität in den Beschaffungs- und Absatzmärkten und dem damit steigendem Druck entlang aller Planungsprozesse und Ressourcen ist ein funktionierendes S&OP inzwischen die Grundvoraussetzung, um den sich kontinuierlich verändernden Marktgegebenheiten begegnen zu können. Und damit wird gutes S&OP zu einem direkten Wettbewerbsvorteil.
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Interim Management in Sales und Marketing – Mehrwert auf allen Ebenen

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© Peter Smola / pixelio.de

Interim Management schafft auch im Sales- und Marketingbereich auf allen Ebenen Mehrwert, ob im Projekt oder in der Linie.

Immer wieder wird die Frage aufgebracht, für welche Managementebene im Sales- und Marketingbereich der Unternehmen Interim Management eigentlich am besten geeignet sei. Der eine Kunde assoziiert das Interim Management mit dem Ersatz z.B. des erkrankten Key Account Managers, ein anderer erwartet eher den interimistisch eingesetzten Vertriebsvorstand z.B. in einer Restrukturierungsphase, wieder andere Unternehmen sehen das Potential des Projekteinsatzes eines Interim Managers, würden aber keine Mandate in der Vertriebs- oder Marketinglinie über Interim Management an einen Externen vergeben.

So heterogen die Ansichten zu den Einsatzmöglichkeiten von Interim Managern sind, so einfach ist es, diese Fragen zu beantworten, denn alle drei Ansätze sind richtig. Ob C-Level, Management oder Mitarbeiter bzw. Spezialist, ob Linie oder Projekt, mit dem – richtig ausgewählten – Interim Manager lässt sich auf allen Ebenen eine Vakanz überbrücken, ein kurzfristiger Ressourcen- oder Know-how-Bedarf befriedigen oder ein Projekt umsetzen.

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Das Aurum Interim Management Leistungsportfolio

Interim Management auf Top Management Level

Das C-Level Management, sprich hier der CSO oder der CMO, ist prädestiniert für das Interim Management, denn nur auf diesem Wege können gestandene Führungspersönlichkeiten mit langjähriger Fach- und Führungserfahrung zeitnah und passgenau für eine zu besetzende Position ausgewählt und zeitlich flexibel beschäftigt werden. Ob notwendige Veränderungen oder herausfordernde Situationen, ob Wachstumsphase oder strategische Neuausrichtung, ob Restrukturierung oder Transformation, der C-Level Interim Manager kann stets objektiv und unvoreingenommen analysieren und agieren und die erforderlichen Maßnahmen vorantreiben. Darum setzen auch Private-Equity-Gesellschaften nach Übernahmen eines Unternehmens bevorzugt auf Interim Management in C-Level-Funktionen.

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Interim Management in Vertrieb und Marketing sichert das Tagesgeschäft und schafft nachhaltigen Mehrwert.


Der Einsatz von Interim Management ist für Unternehmen die zeitgemäße Lösung für Vakanzüberbrückung, Vertretung oder Projektmanagement – und das mit nachhaltigem Mehrwert!

Die Frage stellt sich immer wieder: Wie kann eine Vakanz überbrückt, eine temporäre Vertretung sichergestellt oder ein wichtiges Projekt vorangetrieben werden? Liegt eine Kündigung oder Freistellung eines Stelleninhabers vor oder fällt ein wichtiger Mitarbeiter aufgrund unvorhergesehener Ereignisse kurzfristig aus, dann dürfen auch in Vertrieb und Marketing die entsprechenden Steuerungs- und Umsetzungsaufgaben nicht liegen bleiben. Wird insbesondere im operativen Vertrieb nicht kurzfristig eine adäquate Lösung gefunden, zieht dies oft sehr schnell erfolgskritische Konsequenzen für das Unternehmen nach sich. Und auch wenn die eher strategisch-konzeptionellen Aufgaben im Vertriebs- und Marketingbereich nicht kontinuierlich bearbeitet werden, dann hat das schnell eine negative Wirkung auf die Marktstellung des Unternehmens – auch wenn sich dies evtl. erst mit gewisser Verzögerung zeigt. Interim Management macht diese Risiken beherrschbar.
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