Erfolgsgarant Interim Management – warum Interim Manager beim Thema Change Management die bessere Alternative sind

© Rainer Sturm/ pixelio.de

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Ein erfolgreicher Change Management Prozess erfordert besonderes Management Know-how. Aurum Interim Management erklärt worauf es beim Change Management wirklich ankommt und warum gerade Interim Manager eine erfolgsversprechende Ressource darstellen.

Interim Management stellt vor dem Hintergrund eines verschärften Wettbewerbs und eines zunehmenden Fachkräftemangels in Deutschland ein zielgerichtetes Managementinstrument dar, das gerade für den Mittelstand eine Chance beinhaltet.

Was aber macht Interim Management so erfolgreich? Interim Manager „kommen um wieder zu gehen“ – sie agieren ergebnisorientierter, radikaler und effektiver, als dies unter Umständen internen Führungskräften gelingt. Neuesten Studien zufolge hat sich das Aufgabengebiet des klassischen Interim Managements gewandelt.

Während sie früher überwiegend zu Sanierungsaufgaben und Krisensituationen eingesetzt wurden, werden etwa ein Drittel aller Interimsmandate europaweit dem Change Management zugeordnet.1

Gerade im Change Management sei der Interim Manager ein Katalysator für einen Veränderungsprozess – was aber macht den Erfolg im Change Management aus und warum verhilft gerade Interim Management zu diesem Erfolg?

Die Erfolgsfaktoren in einem Change Management Prozess

Die Globalisierung der Märkte, zunehmender Wettbewerb und der Einsatz neuer Technologien verlangen ein rasches und flexibles unternehmerisches Agieren. Angesichts dessen stehen Unternehmen vor der Aufgabe, diesen permanenten Veränderungsdruck als Wettbewerbschance zu verstehen. Change Management drückt daher die Umsetzung und Steuerung eines geplanten Veränderungsprozesses aus und stellt eine interdisziplinäre Herausforderung dar. Sie verlangt strategische Fähigkeiten, Methodenkompetenz und eine schnelle Auffassungs- und Integrationsgabe in unternehmensinterne Problemstellungen. Weitere Erfolgsfaktoren im Change Management sind vor allem ein besonderes Feingefühl für Interessen, Spannungen und Risiken und die Fähigkeit, hieraus neue Chancen und Handlungsspielräume zu erkennen, diese strategisch umzusetzen und Maßnahmen durchzuführen, die von alten Strukturen abweichen können. Letztendlich ist daher vor allem Kommunikation innerhalb des Unternehmens als eine durchgehend wichtige Aufgabe im Prozess des Managements von Veränderungen zu sehen.

Kommunikation als zentrale Rolle im Change Management

Nur wenige Menschen können sich rasch auf neue Situationen am Arbeitsplatz einstellen – getreu dem Motto „das haben wir immer schon so gemacht!“. Vielmehr führt Veränderung oftmals zu Angst und Unsicherheit bei Mitarbeitern. Aufgabe des Managers ist daher Veränderungen früh zu kommunizieren und Mitarbeitern Ängste zu nehmen, die mit der Implementierung der Change Management Strategie in Verbindung steht – ohne dies können Veränderungsziele kaum verankert werden. Entsprechend stehen Führungskräfte gerade während bedeutender Veränderungen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Von ihnen wird erwartet, dass sie Sinn stiften, Veränderungen kommunizieren, vor allem aber sollen sie vorleben, worauf es in Zukunft ankommt.

Einer Change Management Studie in 2012 zufolge stufen Mitarbeiter mit 49 % die emotionale Dimension bei Change Management Prozessen als zentrale Rolle ein. Mit 79 % führt „Vorbild sein“ die Liste der wichtigsten Führungsaufgaben von Vorgesetzten an, gefolgt von „Kommunikation“ mit einem ebenfalls hohen Stellenwert von 78 %.2

Interim Management als erfolgsversprechende Ressource im Change Management

Change Management Prozesse verlangen eine gute Führung. Unternehmensberatungen scheitern häufig an dieser Anforderung, da sie in der Regel die umsetzungsrelevanten Kommunikationsbedarfe nicht berücksichtigen. Spezialisierten Change Management Beratungen andererseits fehlt es aber häufig an Managementwissen und Turnaround-Erfahrung.

Der Einsatz von Interim Management bietet dagegen vielfältige Vorteile

Interim Manager agieren unabhängig von Karrierezielen und unternehmenspolitischen Befindlichkeiten. Entsprechend effektvoll ist ihre Kommunikation. In Change Management Prozessen ist eine an unterschiedlichen Stakeholdern ausgerichtete Kommunikation über alle Bereiche hinweg erfolgsentscheidend – diese betreuungsintensive und häufig an das Interim Management übertragene Aufgabe erfordert ausgeprägte Change-Erfahrungen und ein professionelles Kommunikationskonzept.

Interim Management deckt in Change-Prozessen mehrere Funktionen in einer Person ab: Projektmanager, interne und externe Kommunikation, Führung und Berater.

1vgl. Haufe, Europäischer Interim-Management Report 2014
2vgl. Capgemini Consulting: Change-Management Studie 2012

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