Dr. Guido Klenter
 
  Supply Chain Management

Interim Einkauf: Liegt auch hier der Segen?

Das Einsatzspektrum von Interim Supply Chain Management ist umfassend: Interim Supply Chain Management unterstützt in Einkauf, Produktion und Logistik – und darüber hinaus!

Im Einkauf liegt der Segen – allemal! Aber liegt er auch im Interim Einkauf? Wenn die Materialkosten einen großen Kostenblock darstellen: Ja, ja, ja!

Interim Einkauf bezeichnet den temporären Einsatz von Einkaufs-Spezialisten für spezifische Aufgabenstellungen in Einkauf und Beschaffung. Interim Einkauf ist dabei keine neue Disziplin, sondern stellt die konsequente Erweiterung von Einkaufsprojekten dar.

Genau wie das Aufsetzen interner Projekte oder die Hinzuziehung (spezialisierter) Einkaufsberater ist auch der Einsatz von Interim Einkauf ein gewinnbringender Ansatz. Allerdings vereint Interim Einkauf die Vorteile beider erstgenannten Ansätze: Marktkenntnis und Linienerfahrung mit Methodik und Umsetzung – und darüber hinaus ist Interim Einkauf meist kostengünstiger!

Interim Einkauf: Modular, strukturiert, schnell und erfolgreich

Ihre Einkaufsorganisation hat bereits diverse Einsparungen aufgezeigt und ggf. auch schon GuV-wirksam umgesetzt. Dennoch kann Interim Einkauf weitere Potenziale heben, da zum Beispiel das Lieferantenportfolio nach wie vor sehr „kirchturmlastig“ ist, Ausschreibungen in zu großen Abständen erfolgen, Verhandlungen gegenüber langjährigen Lieferanten nicht hart genug geführt werden und auch kaum Änderungen in der Zusammensetzung des Lieferantenportfolios erfolgen. Die Anforderungen Ihrer Kunden aber steigen weiter. Der Druck auf Ihre Kostenpositionen wächst – und Interim Einkauf kann helfen!

Interim Einkauf verfügt über umfassendes Einkaufs-Know-how:

  • Einkaufs-Strategie
  • Einkaufs-Prozesse
  • Einkaufs-Organisation
  • Einkaufs-Personal
  • Einkaufs-Controlling

Interim Einkauf und Einkaufs-Strategie: Im Rahmen der Einkaufs-Strategie sind für jede Warengruppe die spezifischen Bedingungen und Voraussetzungen zu analysieren und zu bewerten. Je nach Kundenanforderungen, Einkaufsvolumina, Lieferantenstruktur, Saisonalität oder spezifische Abhängigkeiten sind warengruppenspezifische Einkaufs-Strategien festzulegen und mit konkreten Zielsetzungen zu hinterlegen.

Interim Einkauf und Einkaufs-Prozesse: Mit state-of-the-art-Einkaufs-Prozessen sind pro Warengruppe konkrete Verbesserungspotenziale zu definieren. Neben reinen Kostensenkungen sind auch qualitäts- oder zeitbezogene Leistungsverbesserungen anzustreben. Wesentliche Aktivitäten zur Potenzialdefinition sind hier ein professioneller Performance Check und ein marktkonformes Benchmarking des Einkaufs.

Interim Einkauf und Einkaufs-Organisation: Auch die Einkaufs-Organisation ist nicht zwingend optimal aufgestellt. Hier spielt oft weniger die reine Aufbauorganisation als eher die Ablauforganisation und die generelle Teamkultur eine erfolgskritische Rolle. Ohne ein vertrauensvolles Miteinander der „Ab-Teilungen“ sind weitere Verbesserungspotenziale auf einem bereits hohen Niveau nicht mehr realisierbar.

Interim Einkauf und Einkaufs-Personal: Das Einkaufs-Personal muss flexibel auf die Veränderungen reagieren. In Bezug auf das Know-how und die Qualifikation steigen die Ansprüche – auch was den (Talent-) Nachwuchs betrifft. Methoden und Tools entwickeln sich weiter und auch die Lieferanten „rüsten auf“. Kapazitiv müssen Spitzen ausgeglichen und atmende Personalkonzepte eingeführt werden.

Interim Einkauf und Einkaufs-Controlling: Das spezifische Einkaufs-Controlling ist stets zu hinterfragen. Sind die Stamm- und Vertragsdaten korrekt? Sind die bisher verfolgten Kennzahlen zielführend und aussagekräftig? Kommen Potenziale auch in der GuV an? Werden Abweichungen rechtzeitig erkannt? Können konkrete Gründe identifiziert und geeignete Gegenmaßnahmen abgeleitet werden?

Interim Einkauf: Erfahrene Interim Manager setzen um

Für die Aufgaben des Interim Einkauf sind qualifizierte und umsetzungsstarke Interim Manager mit Know-how, Erfahrung, Sozialkompetenz und Geschäftssinn erforderlich, die einerseits die klassischen Einkaufs-Aufgaben bereits erfolgreich bearbeitet haben und sich andererseits schnell in neue Themen einarbeiten können.

Einfacher gesagt als getan? Nicht unbedingt. Ein erfahrener Interim Manager kann in wenigen Wochen die Grundlagen für die Aufgaben des Interim Einkauf erarbeiten, zielgerichtet Maßnahmen definieren und diese ohne politische Barrieren umsetzen!

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